Rückblick Breitensport

Schwalbe-Radurlaub 2016 auf Mallorca (04/2016)

Anfang April war der Radsportclub Schwalbe 08 Eilendorf wieder zum Radsport-Training auf Mallorca, diesmal mit einer starken Gruppe von 17 Teilnehmern, von denen die meisten zwischen 10 und 14 Tage auf der Insel blieben. Diesmal waren auch einige Begleitpersonen dabei, die nicht Rad fuhren. Wie im Jahr davor waren wir wieder in Playa de Palma im 4-Sterne-Hotel Timor untergebracht, wo zu der Zeit auch unsere Vereinsmitglieder Irmgard und Gerd waren.

Unsere Gruppe beim Hotel Timor
Unsere Gruppe beim Hotel Timor

Da man auf der Insel problemlos hochwertige Rennräder mieten kann, fuhren diesmal alle auf Mieträdern. Das Wetter war wieder optimal, sodass man jeden Tag fahren konnte. So kamen für die, die im gesamten Zeitraum gefahren sind, über 1.300 km mit vielen Höhenkilometern zusammen. In den ersten Tagen fuhren wir eher gemütliche Touren in einer noch kleinen Gruppe.

Am Kloster Monti Sion trafen wir Bekannte von den Aachener Bezirksvereinen aus Oberzier und Huchem-Stammeln
Am Kloster Monti Sion trafen wir Bekannte von den Aachener Bezirksvereinen aus Oberzier und Huchem-Stammeln

Als dann die jungen starken Fahrer (Philipp, Felix, Benjamin, René) dazu kamen, war eine Aufteilung auf zwei Gruppen die bessere Lösung. Erstmalig dabei waren als Gastfahrer Felix Jaffke aus Münster und Benjamin (Ben) Lehmbach aus Hattingen. Ben ist aktueller Deutscher Meister im 800-m-Lauf in der Altersklasse M35 und hat auch als Rennradfahrer ein riesiges Potential.

Auf dem Gruppenfoto, das an der Küstenstraße entstand, sind Felix und Ben in der Mitte zu sehen (Felix mit schwarzem Helm, daneben Ben mit roten Handschuhen).
Auf dem Gruppenfoto, das an der Küstenstraße entstand, sind Felix und Ben in der Mitte zu sehen (Felix mit schwarzem Helm, daneben Ben mit roten Handschuhen).

Interessante Ausflugsziele waren für uns die Häfen von Cala Figuera, Colonia de Sant Jordi, Andratx und Sa Coma. Weitere relativ flache Touren führten ins Landesinnere nach Petra und Sineu. Am interessantesten waren natürlich die bergigen Touren, bei denen ab Beginn der Steigung jeder sein eigenes Tempo fuhr und sich ein sportlicher Wettkampf um die Bergwertung entwickelte. Das war u. a. bei den Klosterbergen Randa, San Salvador und Monti Sion der Fall und auch beim Coll d′Honor auf dem Weg zum Orient.

Nach vielen Serpentinen am Coll d′Honor (Pass der Ehre) anzukommen, ist immer wieder ein Erlebnis.
Nach vielen Serpentinen am Coll d′Honor (Pass der Ehre) anzukommen, ist immer wieder ein Erlebnis.

Auch auf der bergigen nordwestlichen Küstenstraße waren etliche kleine Pässe zu bezwingen. Dabei haben wir immer wieder kleine Sightseeing-Pausen eingelegt und uns das Tempo so eingeteilt, dass nie die „Flasche leer“ wurde.

Auch wenn die Flasche von René offensichtlich leer war, sein Akku war es sicherlich nicht.
Auch wenn die Flasche von René offensichtlich leer war, sein Akku war es sicherlich nicht.

Das Radrennen „Mallorca Classic“ (auf dem vorigen Foto trägt René das Trikot von 2014), für das sich einige von uns angemeldet hatten, wurde leider kurzfristig abgesagt.

Ein tierisches Foto an der Küstenstraße in Estellencs: Das ist Gerd mit dem Pferd. Mit Nachnamen heißt er De Hond (Der Hund), fährt aber als Schwalbe.
Ein tierisches Foto an der Küstenstraße in Estellencs: Das ist Gerd mit dem Pferd. Mit Nachnamen heißt er De Hond (Der Hund), fährt aber als Schwalbe.

Die Königsetappe führte wie immer mit ca. 140 km und fast 2000 Höhenmetern über den Puig Major und den Coll de Soller, wobei einige noch zusätzlich einen Abstecher nach Sa Calobra machten.

Kurze Pause auf der Königsetappe bei Caimari vor dem Anstieg zum Puig Major (Tankstelle)
Kurze Pause auf der Königsetappe bei Caimari vor dem Anstieg zum Puig Major (Tankstelle)

Abends nach dem gemeinsamen Abendessen stand ein Spaziergang auf der Strandpromenade auf dem Programm, bei dem wir immer wieder Bekannte trafen. Nach der sportlichen Herausforderung des Tages hatten wir uns auch das eine oder andere Bierchen verdient.

Nicht nur den Radfahrern schmeckte das Bier: Hier drei "Schwalben" bei der Happy Hour im Bierkönig.
Nicht nur den Radfahrern schmeckte das Bier: Hier drei „Schwalben“ bei der Happy Hour im Bierkönig.

Insgesamt war es wieder ein sehr gelungener Sporturlaub in einer starken harmonischen Gruppe mit viel Spaß und schönen Erlebnissen. Ich glaube, es war einer der intensivsten Trainingsaufenthalte, die wir bisher auf Mallorca hatten, denn danach fühlte ich mich richtig fit.